Samstag, 18. März 2017

Die Schöne und das Biest 2017 (Film-Rezension)


Titel:
Die Schöne und das Biest 2017
Darsteller:
Emma Watson, Dan Stevens, Luke Evans, Josh Gad
Erscheinungsjahr:
2017
Land:
USA
Spielfilmlänge:
130 Minuten
Genre:
Musical, Fantasy, Romance, Märchen



INHALT:
Belle ist eine junge Frau, die in ihrem Dorf als sonderbar wahrgenommen wird. Der damaligen Zeit vorraus las sie viele Bücher und brachte auch Kindern das Lesen bei. Eines Tages verschwindet ihr Vater spurlos und Belle macht sich auf die Suche nach ihm. In einem verwunschenen Schloss, in dem ein Biest und sprechendes Mobilar haust, findet sie ihn schließlich in einem Verließ. Um ihn zu befreien muss sie seinen Platz einnehmen. Die anfängliche Abscheu gegenüber dem Biest beginnt zu weichen, nachdem sie auch andere Seiten an ihm entdeckt. Nur ihr egozentrischer Verehrer Gaston schmiedet böse Pläne.

UNTERSCHIEDE ZWISCHEN NEUVERFILMUNG & ORIGINAL VON 1991:
- Teilweise weicht der Text der Lieder vom Original ab
- Viele Szenen wurden aus dem Film von 1991 originalgetreu übernommen, jedoch etwas verändert
- Viele Szenen haben einen Barock-Touch
- In dem Film fanden noch einige weitere Songs von 1991 Platz, die damals nicht im Film auftauchten
- einige Elemente aus dem Musical wurden übernommen wie z.B. die Erklärung, dass Tassilo und co. durch den Fluch irgendwann komplett zu Gegenständen werden, wenn er nicht gebrochen wird
- Viele weitere Szenen, die die Charaktere und Beziehungen zueinander besser beleuchten wurden hinzugefügt
- Die Vorgeschichte von Belles' Vater und somit auch ein Stück von Belles' Kindheit wird dargestellt
- Die Gemeinsamkeiten zwischen Belle und dem Biest werden besser verdeutlicht, da ua. ihre gemeinsame Leidenschaft für Bücher näher beleuchtet wird
- Belle wird dank Emma Watsons' Einfluss emanzipierter dargestellt

MEINUNG:
Seit wir gehört haben, dass der Film-Klassiker "Die Schöne und das Biest" eine Realverfilmung bekommt und dazu auch noch mit Emma Watson in der Hauptrolle konnten wir es gar nicht mehr abwarten bis der Film endlich in die Kinos kommt. Und was soll man sagen? Das Warten hat sich gelohnt. Anfangs waren wir beide etwas irritiert, da vor allem zu Beginn bei Songs wie "Unsere Stadt" viel Text verändert worden ist und auch Gaston anfangs etwas fehlbesetzt wirkte, doch diese ersten Enttäuschungen wurden mehr als entschädigt. Später wurde nur noch wenig an den Songs verändert und auch der Darsteller von Gaston wuchs mehr in seine Rolle hinein. Lefou hingegen war von Anfang bis Ende perfekt besetzt und spiegelte den Charakter perfekt wieder. Auch die anderen Rollen wie Belle, das verwunschene Personal und Belles' Vater wurden perfekt besetzt. Die visuellen Effekte haben uns beide ebenfalls begeistert. Selten ist es ratsam einen Film wirklich in 3D zu schauen, doch hier hat sich der Aufpreis für diesen Effekt wirklich gelohnt. Zudem werden viele Fragen, die im Disney-Film von 1991 offen blieben beantwortet. Wir beide wollen ihn gerne nochmal sehen und irgendwann auch im englischen Original, sobald die DVD veröffentlicht wird.

FAZIT:
Eine wirklich gelungene Umsetzung des Märchen-Klassikers. Wer den Disney-Film von 1991 mochte, wird diesen Film lieben. Viele zusätzliche Details machen die Geschichte runder, sodass man gleich Lust bekommt ihn nochmals zu sehen.

Kommentare:

  1. Oh ich lese selten, dass sich 3D wirklich mal lohnt, daher bin ich sehr gespannt! Hatte überlegt, den nur in 2D zu gucken, aber die anderen wollten eh unbedingt, daher bin ich sehr gespannt, wenn ich Montag im Kino sitze =)

    Liebste Grüße,
    Vivka

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  2. Hey, ich werde wohl auch bald demnächst ins Kino gehen und mir diesen Film ansehen. Die meisten Leute scheinen ja doch begeistert zu sein.
    Besonders interessant fand ich euren Punkt "UNTERSCHIEDE ZWISCHEN NEUVERFILMUNG & ORIGINAL VON 1991" zu lesen. Da werde ich auch mal beim schauen drauf achten, ob mir diese Punkte auch auffallen :D
    Schöne Filmrezension, die mir wirklich Lust auf den Film macht!

    Liebe Grüße
    Andrea

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